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Gemeinde Inden

Pressemitteilung RWE

Spundwand beugt Bodenerosion vor.
Hochwasserschutz: Stahlelemente werden bis zu 15 Meter tief eingebaut.

Im Interesse des Hochwasserschutzes bei Inden/Altdorf und Lamersdorf errichtet RWE Power in den kommenden Tagen vor dem Tagebaurand eine 490 Meter lange Spundwand. Eine Fachfirma wird dazu Stahlelemente bis zu 15 Meter tief in den Boden rammen. Das Unternehmen bittet die Anlieger um Verständnis für eventuelle Beeinträchtigungen durch die Baumaßnahmen.

Die Spundwand wird vor dem Bereich errichtet, über den vor knapp einem Jahr Wasser in den Tagebau strömte. Falls es noch einmal zu einem Jahrtausendhochwasser kommen sollte, soll der Riegel ein Fortschreiten der Bodenerosion verhindern. Damals hatten die Wassermassen der Inde die Krone des Indedamms überspült. Sie strömten durch einen Teil von Inden/Altdorf und nordwärts über das freie Feld, ehe sie in den Tagebau stürzten. Dabei rissen sie viel Erdreich mit und erzeugten so eine rund 700 Meter lange Rinne. RWE Power konnte die Erosion noch am selben Tag stoppen und das Gelände sichern. 

Die Erosionssperre wird innerhalb der Baustelleneinzäunung parallel zur Keltenstraße und Alten Landstraße geführt und kreuzt den alten Inde-Verlauf. Zudem werden die Böschungen in der Erosionsrinne weiter abgeflacht.  Am Ende der Laufzeit des Tagebaus, also schon In einigen Jahren, wird die Rinne im Zuge der Abschlussgestaltung dauerhaft abgetragen. Der Beginn der Baumaßnahme ist durch die  Bergbehörde freigegeben.

Bei Rückfragen:
Guido Steffen
Pressestelle RWE Power AG
T +49 201 5179-8453
M +49 172 1832265
E guido.steffenrwecom 

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